Das Tabletop-Spiel ist für jedermann

Wer in einer etwas größeren Stadt wohnt, hat sie bestimmt schon einmal gesehen: Die Läden der Tabletop-Kette Games Workshop. Und wenn Sie sich jetzt fragen, was denn genau so ein Tabletop-Spiel ist (es gibt auch mehr, als die von GW), werde ich hier gleich mal eine kleine und knappe Übersicht über das Ganze geben, damit Sie sich auch in so einen Laden rein trauen können (ist auch so möglich, das Personal ist immer sehr freundlich, glauben Sie mir ;-)).

Bei einem Tabletop-Spiel stehen sich normalerweise zwei Parteien gegenüber, diese können aus jeweils mehreren Spielern bestehen. Das Spielfeld ist in der Regel ein großes Holzbrett oder eine Styroporplatte, deren Boden entweder mit Rasen aus dem Modellbaufachgeschäft oder im Stil postapokalyptischer Städte bemalt. Auf dieses Spielfeld kommen nun verschiedene Teile an Deckung, die den Armeen zur Fortbewegung dienen. Eine garantierte Sicherung (wie sie in der Finanzwelt ja bei einem Hedgefonds der Fall sein sollte) gibt es hier auf dem Schlachtfeld nicht. Wer hinter der Deckung komplett verschwunden ist, kann auch nichts anderes mehr machen.

Denn es stehen sich zwei Armeen gegenüber, die in verschiedenen Phasen rundenbasiert gegeneinander antreten. So dürfen sich die Figuren eine bestimmte Weite bewegen und danach Sonderaktionen ausführen, wie bspw. Schießen oder Zaubern etc. Es gibt viele verschiedene Rassen, die alle ihren eigenen so genannten Kodex haben, in welchem die Regeln und Werte für die einzelnen Figuren festgehalten sind. Ergänzungen finden sich manchmal auch in der Fachpublikation White Dwarf, die im Zeitschriftenhandel erhältlich ist. Die Regeln für das komplette Spiel gibt es auch einzeln oder in einem Einsteigerset zu kaufen, hier können Sie sich auch im Fachhandel beraten lassen oder sogar ein Probespiel wagen, denn nur Versuch macht kluch. Und vielleicht gibt es dann hinterher die Space Marines vom Clan der Apano GmbH, die später gegen die Liga der Dark Eldar Finanzdienstleister antritt 😉