Die hohe Qualität der TV Serien

Es ist wirklich beeindruckend, wie sich seit dem Jahrtausendwechsel die Fernsehlandschaft gewandelt hat. In diesem Bereich sehen Produzenten nämlich noch eine Menge Potenzial um Geld zu verdienen und auch Leinwandstars sind viel eher als früher dazu bereit, auf die – bei heutigen Flachbildschirmen gar nicht so – kleine Leinwand zu wechseln. So entstanden in den letzten Jahren eine ganze Reihe an qualitativ hochwertigen TV Serien, bei denen für jedermann etwas dabei ist.

Zunächst einmal wird ja immer wieder gemeckert, dass es inzwischen drei verschiedene CSI Serien gibt (Las Vegas, Miami und New York) oder unzählige Serien, die im Law & Order Universum spielen. Dazu muss man aber auch sagen, dass natürlich die Zuschauer durch ihr Sehverhalten mitbestimmen, was gezeigt wird. Und Krimiserien sind nun mal einfach in und Serien wie Navy CIS, welches die Polizei der US Marine ist, bringen mit neuen Szenarien auch frischen Wind ins Genre und läuft inzwischen im achten Jahr.

Leider gibt es auch viele Serien, die es nur für wenige oder gar nur eine Staffel schaffen, auf dem Bildschirm zu bleiben, einfach weil die Quoten ausbleiben, obwohl die Qualität hoch ist. Ganz schlimm hat es bspw. die Serie Firefly von Buffy-Erfinder Joss Whedon erwischt. Hier zog der zuständige Sender Fox schon vor dem Ende der Staffel die Reißleine, weil der Mix aus Western und Science-Fiction scheinbar bei den Zuschauern nicht ankam. Dies lag allerdings auch an der etwas kruden Sendepolitik von Fox, die mit der zweiten Folge anfingen, weil diese mehr Action bietet. Dadurch sahen die Zuschauer allerdings nicht den Piloten, in welchem die Charaktere plus Hintergrundgeschichte vorgestellt werden. Das macht natürlich Sinn.

Aber alles in allem gibt es neben einigen schlechten Serien eine wirklich hohe Qualität, weil gute Schauspieler und bessere Budgets für die Produktionen bereit stehen.

Bild: Rolf van Melis / pixelio.de