Update der Surroundanlage

Der Hubschrauber umkreist nicht nur auf dem Fernseher die Protagonisten, sondern auch in Ihrem Wohnzimmer kommen die Rotorengeräusche zuerst hinter Ihnen aus den Boxen, um dann nach vorne zu wandern. Das alles ist schon seit Jahren eigentlich keine Besonderheit mehr, haben doch die meisten Leute eine Heimkinoanlage zu Ihrer Verfügung. Jedoch tummeln sich in den meisten Wohnzimmern wohl noch alte Komplettsysteme aus den Anfängen des Dolby Digital 5.1 Zeitalters, weswegen vielleicht mal ein Update vonnöten wäre – vor allen Dingen, wenn Fernseher und Zuspieler schon im HD-Zeitalter angekommen sind.

Und da die Grausamkeiten immer zum Anfang kommen sollen: Sie werden schon gute 500 Euro investieren müssen (für A/V-Receiver, Lautsprecher und Lautsprecherkabel), haben dann aber auch ein System, welches mehrere Jahre halten sollte. Wichtig ist es, beim Kauf des Receivers auf einige Sachen zu achten und ruhig ein paar Euros mehr zu investieren (Denon und Onkyo bieten bspw. sehr gute Einstiegsgeräte für knapp 250 Euro an).

Achten Sie darauf, dass es für die Lautsprecherkabel nicht die billigen Schnappverschlüsse gibt, sondern die Kabel eingedreht werden müssen mittels Schraubverschlüssen. So stellen Sie sicher, dass die Kabel auch fixiert sind und Sie nicht immer wieder hinter den Fernsehtisch kriechen müssen. Ebenso wichtig ist ein HDMI-Anschluss, allerdings nicht nur für das Audiosignal, sondern die Videowiedergabe. Denn viele Receiver der Einstiegsklasse bieten diesen Service nicht, was sehr schade ist, da man so nicht darauf achten muss, dass man am Fernseher genug HDMI-Eingänge hat. Denn wenn neben dem Blu-Ray-Player noch die Xbox360 oder die PlayStation 3 stehen, hat man schnell die Eingänge belegt. Zumal der A/V-Receiver noch selber Upscaling betreibt, was oft besser ist, als an den eigentlichen Zuspielern.

Bild: O. Fischer / pixelio.de