Moritz Karl Henning von Blanckenburg: Ein Pommer im alten Reichstag

Von Blanckenburg kam im schönen Pommern zur Welt

Der Zusammenhang zwischen Ostdeutschland und dem Politiker und Reichstagsabgeordneten Moritz Karl Henning von Blanckenburg mag erst auf den zweiten Blick deutlich werden. Denn der Name allein lässt nicht vermuten, dass von Blanckenburg im Osten von Deutschland das Licht der Welt erblickte. Wissenswertes über die berühmte Persönlichkeit aus dem Osten und Details zu seinem Geburtsort finden Sie im Folgenden.

Der Geburtsort von Moritz Karl Henning von Blanckenburg

Moritz Karl Henning von Blanckenburg wurde am 25. Mai im Jahre 1815 auf dem Familiengut Zimmerhausen geboren. Dieses befindet sich im Landkreis Regenwalde in Pommern. Pommern ist eine Region im Nordosten Deutschlands und zählt teilweise zu Polen. Heute gehört Pommern zu einem Teil dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern an. Doch es verteilt sich nicht allein über die Mecklenburgische Seenplatte. Teilweise gehört es aber auch zu Brandenburg. Somit gehörte Pommern auch der ehemaligen DDR an. Von Blanckenburg ist also ein waschechter Ostdeutscher. Denn er wurde nicht nur in Pommern geboren, sondern starb dort auch im Jahre 1888.

Das Leben des von Blanckenburgs

Moritz Karl Henning von Blanckenburg war ein Politiker. Nach dem Besuch des Gymnasiums, studierte er Rechts-und Staatwissenschaften in Berlin. Anschließend arbeitete er im Staatsdienst und wurde politisch aktiv. Er gehörte von Anfang bis Ende seiner politischen Karriere der äußersten Rechten an. Neben seiner Tätigkeit auf Kommunal-und Provinziallandtagen war er auch Mitglied in verschiedenen Vereinigungen. So gehörte er beispielsweise dem norddeutschen und später auch dem deutschen Reichstag an. Später wurde er als Mitbegründer des Preußischen Volksvereins dessen Vorsitzender. Seine politische Laufbahn endete mit der Annäherung von  Bismarcks an die liberale Politik. Als dieser der römisch-katholischen Hierarchie den Kampf ansagte, konnte sich von Blankcenberg nicht länger mit den Ansichten des Reichskanzlers identifizieren und zog sich aus der Politik zurück. Er und seine Frau zählten sich ebenfalls zum Kreis pommerscher Pietisten.

Bild: panthermedia.net Tobias Benner