Wer machte eigentlich früher das Wetter?

Seit Urzeiten machen sich die Menschen Gedanken über das Wetter. Dies macht Sinn, wenn man bedenkt, wie beispielsweise die ersten landwirtschaftlichen Kulturen darauf angewiesen waren. Sogar die Ägypter machten sich schon Gedanken über das Wetter, jedoch betrieben Sie, wie auch die Griechen, keine Wettervorhersage, sondern schrieben die Macht über das Wetter den Göttern zu. Somit lag es bei den Gläubigen, für das passende Wetter zu sorgen, indem sie mit Opfern und Gebeten die Götter gnädig stimmten. Nur wenige Menschen glaubten an einen wissenschaftlichen Zusammenhang, so wie zum Beispiel Aristoteles, der verschiedene Wetterarten erkannt haben wollte, aber auch keine Vorhersagen treffen wollte.

Auch im Mittelalter ist es noch nicht zu präzisen Aussagen zum Wetter gekommen, aber man kehrte davon ab, dass übersinnliche Kräfte beim Wetter am Werk waren und versuchte das Wetter in einen Jahreskreislauf einzuteilen. Daraus entstanden dann die so genannten Bauernregeln. Heutzutage sind diese teilweise noch in der Bevölkerung bekannt und nicht wirklich tot zu kriegen. Das liegt wohl vor allem daran, dass entgegen empirischer Erwartungen, einige Regeln beobachtbar Recht haben. Allerdings ist dies nur ein verschwindend geringer Anteil und kann inzwischen auch wissenschaftlich erklärt werden. So viel erst einmal zu den früheren Versuchen, das Wetter zu beeinflussen oder in den Kalender zu pressen.

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